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30 Minuten runterkommen

Vorgestern, Dienstag, ein voller Flow Tag! Alles läuft anders als geplant. Das darf auch mal sein, nur nicht jeden Tag. Ich habe mir fest vorgenommen, 3 Stunden telefonieren für zwei Projekte. Und dann? Dann kommen Anrufe rein, viel mehr als sonst. Und in fast jedem Gespräch bekomme ich eine Botschaft zu meinen momentanen Lernaufgaben. Faszinierend!

Um 18h schliesslich bin ich k.o. Dann tu ich 30 Minuten NICHTS – endlich einmal. Ich hab mir das schon lange vorgenommen. Aber 30 Minuten, eine schier unendlich scheinende Zeit, nichts zu tun, einfach zu sein… Ich mache den Kaminofen an und schaue in die Flammen. Die Wärme erreicht mich. Und Kaminfeuer gab es in unserer Familie schon immer. Im Haus auf Amrum, wo ich laufen lernte. Dann im neuen Haus in Hamburg, ich war 11 Jahre alt. Und jetzt auch bei uns. Feuer ist auch in mir. Kann ich es jetzt 30 Minuten unter Kontrolle halten? Ja! Ist das nun schon Meditation? Jedenfalls ein Anfang. Klar, die Gedanken kommen und gehen. Aber ein Anfang, Mein Mann sitzt nur 3 Meter weiter am Computer und schweigt (auch) – davon kann ich ausgehen, wenn er dort sitzt. Es sei denn, er entdeckt etwas, was er mir zeigen will. Aber eher entdecke ich laufend Dinge die ich ihm zeigen will. Jetzt herrscht Ruhe. Nur unsere Jule (Retriever Mischling) guckt mich fragend an. Was macht denn Frauchen da? Wieso sitzt sie so ruhig auf dem Sofa? Ok, nach ca. 5 Minuten kommt ein Anruf kommt dazwischen. Meine Stimme ist halb weg. Ich halte mich ganz kurz. Ich merke jetzt schon die Wirkung des Schweigens. Ich bin deutlich ruhiger. Ich wundere mich schliesslich, wie schnell die halbe Stunde vergeht. Danach noch ein Angebot schreiben mit umfangreichem Trainingsplan für ein Telefontraining – in voller Ruhe und Entspannung. So dass es richtig gut wird. Es dauert länger als geplant. Es bekommt volle Aufmerksamkeit. Pam Grout sagt, 46% der Zeit sind Menschen mit Dingen beschäftigt, die nichts mit dem jeweiligen Augenblick zu tun haben… Mein Mann kommentiert „super!“ „Und allemal seinen Preis wert“. Und wenn er das sagt…

Und noch eine sehr spannendste Erkenntnis: das „sofort-unbedingt-alles-erzählen-müssen“ ist verschwunden. Ich probiere zu berichten, merke, es kommt nicht an. Es kommt schon aus mir heraus so halbherzig, low-level…Auf dem Weg zwischen mir und ihm verliert sich der Rest meiner Flow-Energie mit all den tollen Erlebnissen. Oder sie sind schon tiefer eingesunken in mir. Ok, nur mein Thema. Alles ist gut. Kurz darauf, er liest, ich schreibe, ist der Flow des Tages wieder da, deutlich spürbar. Die Glanzpunkte des Tages blitzen auf. Das fühlt sich richtig gut an! Und ich kann es im Schreiben geniessen, nur für mich…

2. Das Gesetz des Gebens

Geben-Annehmen-Geben. Es ist ein Kreislauf. Wir halten den Kreislauf im Gange, indem wir geben und auch dankbar annehmen. Geben wir mit der Absicht, Glück zu schenken, geben wir von Herzen, dann wird es zurückkommen. Wir halten so den Überfluss des Universums aufrecht.

Die Anwendung des Gesetzes des Gebens ist ganz einfach: Wenn man Freude wünscht, gibt man anderen Freude, wenn man Liebe will, sollte man lernen, Liebe zu geben. Wenn man Aufmerksamkeit und Zuwendung möchte, sollte man Aufmerksamkeit und Zuwendung geben. Wenn man materiellen Wohlstand will, so hilft man anderen, materiell wohlhabend zu werden. Der leichteste Weg, das zu erreichen, was man will, besteht darin, anderen zu helfen, das zu bekommen, was sie wollen.

Deepak Chopra, Die 7 geistigen Gesetze des Erfolgs
  • Bei jedem Treffen mit einem anderen Menschen entscheide ich mich, etwas zu GEBEN. Und zwar vor allem das, was wir alle auch brauchen und was so wertvoll ist: Liebe und Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Zuwendung, sagt Deepak Chopra.
  • Ich werde dankbar empfangen, alle Geschenke des Lebens.
  • Ich halte den Kreislauf aufrecht, indem ich die kostbarsten Geschenke des Lebens weitergebe.

Und wichtig: Die ABSICHT dahinter. Glück erzeugen. Für beide.

Aus dem Herzen handeln. Erfolg garantiert!

15. FEBRUAR

aus „Herzenstüren öffnen“

„Das Geheimnis, dass irgendetwas gelingt, besteht darin, dass man es wirklich will und so positiv dazu eingestellt ist, dass es gar nicht anders kommen kann. Eine schwierige Aufgabe halbherzig in Angriff zu nehmen führt nicht zum Erfolg; wenn sie jedoch aus vollem Herzen und mit dem wirklichen Wunsch angegriffen wird, sie gelingen zu sehen, wird nur das Allerbeste daraus entstehen. Tu alles, was du unternimmst, aus ganzem Herzen, von der kleinsten und gewöhnlichsten Aufgabe bis zu der schwierigsten und kompliziertesten…….“

1. Reines Potenzial

Oh, oh, da habe ich etwas versprochen. Eine kleine Serie zum Buch von Deepak Chopra, die 7 Geistigen Gesetze des Erfolgs. Ich könnte jetzt einfach zitieren…und ich werde auch einige Zitate aufführen. Reines Potential öffnet alle Möglichkeiten und unendliche Kreativität. Zum Beispiel schreibt er, eine Zutat, um zum reinen Potential Zugang zu bekommen, ist die Stille. In ihr kann sich eine Absicht entfalten. Er vergleicht mit einem See, in den man einen Stein wirft. Wir kennen alle die Ringe, die entstehen und sich ausbreiten.

Wenn aber der Geist wie ein aufgewühlter Ozean ist, könnte man das Empire State Building heineinwerfen, ohne das Geringste zu bemerken

In der Stille wird die Welt sich Dir aus freien Stücken zur Demaskierung anbieten. Sie hat keine Wahl, ekstatisch wälzt sie sich zu Deinen Füssen.

Genial ausgedrückt! Eine zweite Sache ist Nähe zur Natur. Betrachte den Himmel, eine Blume, den Sonnenaufgang. Das Grün der Bäume. Die Wolken, wie sie vorbeiziehen, den Mond, wenn er prächtig und voll am Himmel steht.

Und dann ist da noch die Vorurteilslosigkeit. Nimm Dir vor, eine Stunde, einen Tag lang nichts zu bewerten. Nimm alles wie es ist. Gut und Schlecht schafft innere Unruhe. Urteilslosigkeit schafft Ruhe im Geist. Die Ruhe brauche ich, um die Lücke zwischen zwei Gedanken auszuspüren, sie ist die Brücke zum Feld des reinen Potentials.

So, ich habe mein Bestes getan, am besten, Ihr lest das ganze Kapitel selbst, es sind allein 18 Seiten…

Vorab – zu den 7 geistigen Gesetzen des Erfolgs

Das Buch berührt mich außerordentlich. Ich habe auch das Hörbuch gehört. Am Anfang fand ich es schwer verdaulich. Doch dann öffneten sich neue Welten.

Manchmal muss man einfach dranbleiben. Glücklicherweise habe ich

durchgehalten. Heute wundere ich mich. Das Vorwort ist doch überwiegend klar und einfach – und macht soviel Lust auf mehr. Das erste Gesetz ist auf den ersten Blick etwas kompliziert zu verstehen. Das ganze Buch geht darum, wie man mühelos Erfolg erzielt, alles erreicht. Erfolg ist dabei keineswegs nur materiell gemeint, sondern umfasst viele Aspekte. Wenn Ihr damit übereinstimmt, laßt Euch überraschen, was kommt… stell Dir die Frage: Was ist Erfolg für mich?

Morgen geht es weiter mit dem ersten Gesetz. Das Gesetz des reinen Potentials.

Erforsche Dein Herz

„Nimm dir Zeit, dein Herz zu erforschen. Nimmst du irgendetwas oder irgendjemanden als selbstverständlich hin? Fühlst du dich je gelangweilt und des Lebens müde? Gibst du oder nimmst du? Lebst du, um deinen Mitmenschen zu dienen, oder forderst du bestimmte Rechte für dich selbst?…. “  aus Eileen Caddy, Herzenstüren öffnen

Egal was Andere denken

Menschen, die immer daran denken, was andere von ihnen halten, wären überrascht, wenn sie wüssten, wie wenig die anderen über sie nachdenken.

Betrand Russell

Sag ich doch. Muss ich mir ja leider auch mir selbst sagen. Gerade aktuell waren sie wieder sehr präsent, die Phantasien. Erstens wissen wir nicht was die anderen sagen, weil ICH es ja denke. Ich mit meinem Erfahrungshintergrund. Zweitens denken sie vermutlich ganz andere Dinge (checken Sie das mal mit Leuten die Ihnen wohlgesonnen sind. „Was hat Du eigentlich gedacht als ich… „) Also ist es reine Zeit- und Energieverschwendung! Und da tut es gut, wenn mir gestern einer schreibt, was die Anderen denken, darauf gäbe er nicht viel. Wer das von sich sagen kann ist weit gekommen! Aber wir phantasieren gern darüber. Du nicht? Ich ja. Manchmal. Wir tappen in diese Falle. Wobei natürlich einige Menschen gut wegkommen, von ihnen erwarte ich GUTES. Andere, die mich herausfordern, mir vielleicht etwas spiegeln, ähnlich sind wie ich in meinen Schattenseiten, die ich nicht so gern anschaue oder noch gar nicht kenne (!), kommen weniger gut weg. Ihnen kann man locker alle Projektionen überstülpen. Ihnen alles zuschieben was man selbst (bei sich) ablehnt. Mal ehrlich, wie denkst Du über Dich selbst? Da ist die Wurzeln allen Übels.. und auch die Wurzel der Selbstliebe. Selbstliebe ist eine ganz wichtige Basis für Erfolg. Das ist wohl auch gerade mein Thema, es begegnet mir überall, ich lese und höre dazu (youtube) bei Veit Lindau, Louise Hay, Tobias Beck, Christian Bischoff. Google gibt bei dem Begriff 3,6 mio Suchergebnisse raus. Selbstliebe also ist die Lösung. Mindestens ein Baustein zum Erfolg und Wohlfühlen. Fangen wir an. Was kannst Du heute dafür tun?

Nein sagen

Montagsinspiration 4.2.2019

„Wenn ich es nicht schaffe, NEIN zu sagen, bekommen die Prioritäten anderer Menschen Vorrang vor meinen eigenen“. sagt Michal Hyatt. Er hat fünf Punkte aufgezählt, was passiert, wenn ich nicht nein sage. Der ausführliche Artikel zum NEIN in der aktuellen IMPULSE 2/2019. Da geht es auch um nein zu Kunden. Und es gibt eine Checkliste für die Kundenwahl.

Mias Blog-Adventskalender 2018 Türchen 23

die letzten Sätze von gestern…
Mehr und mehr erfüllte sie während des Tages das Gefühl, dass sie den Weg nach Hause nur mit Gefühl und nicht mit Wissen finden. So verbrachten die Freunde einen ruhigen besinnlichen Tag und übten sich in Vertrauen, dass alles seinen Gang gehen würde. Das 23. Türchen würde sich genau zum richtigen Augenblick finden lassen.

Doch so einfach war es gar nicht. Die Nacht war so dunkel und der Himmel wolkenverhangen, es goss in Strömen. Nein, kein Schnee, wie sie ihn zu Weihnachten gern gehabt hätten. Der Kälteeinbruch mit etwas Schnee hatte nur ganz kurz gedauert. Nun deutete nur die Dunkelheit und der Blick in den Kalender sicher an, dass es nur noch eine Nacht bis Weihnachten war. Doch trotz der Dunkelheit waren alle in tiefem Vertrauen auf das nahende Licht. Die kleine Person hinter Türchen 22 hatte das vollbracht. In Mias Bauch kribbelte es, denn bald würden sie zuhause sein, da war sie ganz sicher. Was nun wohl hinter dem 23. Türchen erscheinen würde? Sie lehnte sich zurück und schloß die Augen. Allerlei Traumfiguren erschienen vor ihrem inneren Auge, dabei auch die, die ihnen bis hierher auf dem Weg durch den Advent begegnet waren. Was hatten sie alles erlebt! Eine Weihnachtsarie zum Beispiel. Frau Hektik mit der schnelldrehenden Uhr, die aber nicht lange durchhielt. Und dann war es doch soweit. Das 23. Türchen kam in Sicht und wurde sanft von Roland geöffnet. Diesmal ging es ganz leicht. Und es erschien Zawadi Zufriedenheit! Sie war in ein langes, dunkelblaues Gewand mit grünen Tupfen gehüllt und hatte sehr dunkelblaue Augen, die strahlten eine unglaubliche Ruhe aus. Sie trug den ja „Frieden“ in sich, der schon am Anfang in der Wortwolke geborgen war, Ihr erinnert Euch. Der Frieden war vorn durch „Zu“ und hinten durch „heit“ geschützt, so konnte ihm niemand etwas anhaben. Herr Wunsch wäre in diesem Augenblick bestimmt gern dabei gewesen, denn er wünschte sich nichts so sehr wie zufriedene Menschen, die wunschlos glücklich waren oder die nur wenige, bescheidene Wünsche hatten. Aber davon gab es nicht viele auf der Welt. Die meisten meinten, sie wären glücklich, wenn sie nur ganz viel haben. Nur die, denen etwas Schlimmes zugestoßen war, die waren mit wenig zufrieden. Mit anderen Dingen, die mit Geld nicht zu bezahlen waren. Er wusste, dass viele von den materiellen Dingen, die die Menschen sich wünschten, nur kurz Freude bereiteten. Er wusste, dass man die wichtigen Dinge nicht mit Geld bezahlen kann. Daran erinnerten sich auch die sechs Freunde. Ihre Freundschaft war wichtiger als jedes Geschenk, das man kaufen konnte. Aber Herr Wunsch war ja wieder hinter seinem Türchen verschwunden… und er war vermutlich vollkommen müde und immer noch damit beschäftigt, die schier endlosen Wunschzettel zu prüfen und die Wünsche zumindest zum Teil zu erfüllen.

Zawadi Zufriedenheit machte ihrem Namen alle Ehre. Sie ruhte so sehr in sich selbst, dass sie die sechs Freunde, die sie erwartungsvoll anschauten, gar nicht bemerkte. Erst als Monsta hüstelte und Scrabbie einen seiner berühmten lauten Nieser von sich gab, schreckte sie hoch und bemerkte, dass sie nicht mehr allein war. Sie wirkte kurz erschrocken, dann fing sie sich. „Ich habe hinter der Tür gewartet, um Jedem von Euch eine große Weihnachtsportion Zufriedenheit zu schenken. Dann ist es egal, was Ihr bekommt, ob Kakao oder Eierpunsch, Stollen, Zimtsterne oder andere Geschenke. Mia hat das ja im Zusammenhang mit Max und dem Punsch schon erkannt, Zufriedenheit ist ganz ganz wichtig! In großen und in kleinen Dingen. Wer zufrieden ist mit dem, was gerade ist und was er bekommt, der hat Anderen viel voraus. Möchtet Ihr dieses Geschenk von mir haben und künftig zufriedener sein?“ „Oh ja, oh ja“, riefen alle Sechs durcheinander und schauten gespannt zu Zawadi (was übrigens „Geschenk“ bedeutet…) Gut sagte sie, dann sei es ab jetzt so. Und augenblicklich breitete sich in Allen ein tiefes Wohlgefühl aus, Wärme im Bauch, Ruhe…nun konnte bald Weihnachten werden! Und nach Hause war es auch nicht mehr weit.

Und morgen gehts weiter bei Mia und Monsta
http://www.wenn-leben-erzaehlt.de

Mias Blog-Adventskalender 2018

Türchen 3
Wenn eine Tür zu klemmt oder sich nur mit ganz großer Kraftanstrengung öffnen lässt, ist es besser, sie geschlossen zu lassen und eine andere zu öffnen. Das passt doch besonders gut in die Adventszeit. Da entlanggehen wo es leicht ist… statt dessen machen wir uns das Leben oft schwer. Adventszeit heisst doch still werden, das Gute erwarten, behutsam vorangehen. Und was machen wir ? Wir kämpfen immer mal wieder gegen das was ist. Nun ja, Monsta wollte nun mal unbedingt dieses Türchen öffnen. Und ja, es war dann ja auch genau richtig. Manchmal lohnt sich ja zu kämpfen. Genau hinter diesem Türchen verbarg sich nämlich eine Wortwolke, die wie geschaffen schien, um daraus eine wunderbare Geschichte für alle Monstas und Mias und alle anderen kleinen und großen Menschen zu erzählen. Da standen in krakliger Schrift viele gute Zutaten für eine wirkliche Adventskalendergeschichte:  Wünsche, Advent, Weihnachten, Liebe, Frieden, Sehnsucht, Türen, Engel, strahlen, Freundschaft, Mysterium. „Schnee“ und „Winter“ lies sich nur ganz knapp entziffern. Einige weitere Worte waren gänzlich verwischt, man konnte sie nicht entziffern.  Auch wenn Monsta sich noch so anstrengte… Aber er hatte ja selbst noch so viele Ideen mehr…
Morgen gehts weiter bei Ulrike:
http://www.ulrikearabella.de/