Was gehört zur Liebe ? (4) Vertrauen

Vertrauen, ein wunderschönes Wort, eine wichtige Sache, die mir ein Gefühl der Sicherheit gibt. Für mich unabdingbar in einer Beziehung. Und doch, immer wieder verliere ich es, bin unglücklich, zweifle. Wenn es mir dann wieder einfällt, spreche ich es für mich aus, ICH VERTRAUE. Ich spüre dem nach, was es bedeutet und indem ich es ausspreche, manifestiert es sich wieder. Für mich ist Vertrauen etwas, dass un-bedingt zur Liebe dazugehört. Und das ist nicht leicht zu leben. Besonders, wenn das Vertrauen schon einmal enttäuscht wurde. Immer wieder nisten sich leise Zweifel ein und flüstern… „und wenn doch…?“ Und wenn ich mich dem hingebe, werden die Zweifel größer und ich fange an zu fragen und zu kontrollieren. Das ist kontraproduktiv. Führt in die falsche Richtung. Trennt Dann heisst es, schnell wieder umzukehren und zu vertrauen. Vertrauen schafft Verbindung, Liebe, Glück. Nichts ist schöner als wenn ich weiss, der Andere vertraut mir, er glaubt an mich und daran, dass ich nichts tue, was er nicht wissen darf. Und ich vertraue ihm, dass er es genauso macht. Wie oft wird Vertrauen enttäuscht? Und manchmal merkt man nichts. Eben weil man blind vertraut. Also doch Kontrolle? Nein, die macht keinen Sinn. Einfach aufeinander achten, sich anschauen, genau hinsehen. Für eine liebe-volle Verbindung sorgen. Dann ist ein Vertrauensmißbrauch nicht nötig.

Ich wünsche Dir alles Gute und dass Du es schaffst. Schenke Vertrauen.

Was gehört zur Liebe (3) Das Herz öffnen

Wenn ich wirklich liebe, öffne ich mein Herz für mich und den Anderen. Ich lasse ihn in mein Herz hinein und ich zeige meine Gefühle. Ohne Herzöffnung ist keine Liebe möglich. Ich schallte auf „Empfangen“ und schaue, spüre genau hin. Was braucht der Moment? Eine liebevolle Umarmung, einen Kuß, ein Streicheln, einen Wort, ein Satz? Ich lasse mein EGO hinter mir und zeige meine weiche, liebevolle Seite. Dann ist wirkliches Zusammensein möglich, ein Band zwischen Dir und mir.

Was heisst das genau? Atmen, spüren, aufmerksam sein. Fragen vielleicht. Was kann ich für Dich tun? Spüren, was der Andere braucht. Und sagen, was ich mir wünsche. Mein Herz öffnen wie eine Tür, den Anderen hereinbitten, ganz zu mir. Mein Inneres offenbaren.

Probieren Sie es aus.

Was gehört zur Liebe ? (2) Kommunikation ?

Am Freitag saß ich mit einer meiner besten Freundinnen zusammen und erzählte von meinem neuen Projekt in diesem BLOG. „Was gehört zur Liebe.“ Wie aus der Pistole geschossen kam von ihr „Kommunikation“ Ich runzelte die Stirn. „Wirklich?“ „Selbstverständlich! Auf jeden Fall!“ Noch vor kurzer Zeit hätte ich vorbehaltlos zugestimmt. Ein wöchentlichen intensives Zwiegespräch ( wie es sich Michael Lukas Moeller ausgedacht und mit vielen Paaren probiert hat) mit meinem Schatz hätte ich fast jeder anderen Freizeitbeschäftigung vorgezogen! Doch ich gebe zu, im Moment bin ich nicht mehr so sicher.

Denn wussten Sie, dass die Sätze und Wörter nur 7% Wirkung haben? Körpersprache und die Haltung, die wir dem anderen gegenüber einnehmen, machen also 93% dessen aus, was beim Anderen ankommt. Manche behaupten sogar, das gesprochene Wort zählt nur 3 %. Also wozu viel erzählen, wenn ein Wort, ein Blick, eine Geste viel wirksamer sind? Zumal, wenn es um eine gute Verbindung von Frau zu Mann geht. Und das ist ja das Ziel erfolgreicher Kommunikation. Oder was ist Ihr Ziel? Was ist überhaupt Kommunikation?

Was ist ein gutes Gespräch? Wohl eines, dass damit endet, dass beide sich verstanden fühlen. Nicht , wo einer Müllabladeplatz ist. Einseitiges erzählen. Sondern Aktion und Reaktion. Durch Fragen nachforschen, verstehen wollen und hoffentlich verstanden werden.

Ich gebe zu, weil ich eine Frau bin uns einen Mann habe, ist dieser Artikel wohl eher für Frauen nützlich. Aber Männer dürfen durchaus kommentieren – oder ausprobieren, was zum Beispiel Anerkennung bewirkt. Denn die gehört für mich auf jeden Fall zu gelingender Kommunikation in einer Beziehung. Was sehe ich, was hat mein Mann/ meine Frau getan, wofür ich ihn anerkennen kann. Nicht loben, dass ist so von oben herab. „Das hast Du fein gemacht“ ist nicht auf Augenhöhe. Tatsachen aber, ja. Müll rausbringen, aufdecken, kochen, für mich einen Brief zur Post gebracht, die Kinder zur Schule gefahren.

Und zweitens klar sagen, was ich brauche, was ich mir wünsche. Dann kann fast nix mehr schiefgehen.

Was auf jeden Fall nicht dazugehört sind endlose Geschichten über das, was ich erlebt habe. Das ist nur in Ausnahmefällen möglich, in den Sternstunden zwischen Mann und Frau. Oder wenn man sich gerade eben kennengelernt hat und noch alles toll findet, dem Anderen an den Lippen hängt und jedes Wort aus ihm/ihr geradezu heraussaugt. Wenn alles spannend ist. Später konzentriert man sich dann besser auf die Kurzform.

Wenn ich zum Beispiel eine Veranstaltung geleitet habe, komme nach Hause und  ER fragt, wir wars? Dann sage ich nur

„GUT.“

Kein Wort mehr.  Glauben Sie, für ihn reicht das. Wenn ich mehr brauche, rufe ich eine Freundin an oder meine Tochter. Sie liebt Geschichten, auch wenn sie sagt, sie versteht ach nicht immer alles, weil ich springe, und mir in einer Geschichte tausend Abzweigungen einfallen. Danach konzentriere ich mich auf das, was er zu berichten hat. Ich entspanne und schalte meinen inneren Schalter auf „ich bin eine anziehende, liebenswerte Frau.“ (lesen Sie mal Rüdiger Schache). Und seien Sie gespannt, was passiert.

Machen Sie andere Erfahrungen?

Ich freue mich auf Kommentare!

Was gehört zur Liebe ? (1) Deine Entscheidung.

Am Anfang kommt sie vielleicht einfach auf Dich zu, die Liebe. Du bist verzaubert von IHM oder IHR und vollkommen in seinem Bann. Du fühlst Dich schön. In Seiner Gegenwart bist Du ganz DA. Nichts interessiert Dich ausser ihm. Du hängst an seinen Lippen und saugst jedes Wort, jeden Satz begierig in Dich auf, genauso er. Alles ist wunderbar. Du bist glücklich und Dir fehlt nichts in dieser Zeit. Doch nach und nach verändert es sich, meistens. Jeder wird wieder mehr er selbst und das EGO breitet sich Bahn. Deine Ideen, Pläne und Wünsche sind nicht immer eins mit denen Deines Partners. Dann wird die Entscheidung für Deine Liebe immer wichtiger. Du willst den Anderen lieben, Du bist bereit, immer wieder etwas dafür zu tun. Du willst mit ihm zusammensein, zusammenbleiben. Du entscheidest Dich. Täglich neu. Und es fühlt sich GUT an. Die Entscheidung sorgt dafür, dass Du für Euer beider Glück und Wohlbefinden sorgst und Ihr Euch liebt.

Es gibt wunderschöne Momente, gemeinsames Schweigen, Genießen und Gespräche. Und Highlights. Ich bewundere alle, die diesen Zustand jahrelang erhalten und wirklich glücklich sind. Von ihnen können wir lernen. Solange es so ist, ist es GUT.

Und sollte es irgendwann nicht mehr so sein, braucht es eine neue Entscheidung, einen neuen Plan. Wofür auch immer. Auf jeden Fall für die Liebe.

Gute Nachrichten – bessere Welt!

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Ausgangsgedanke

“Eines Tages besucht ein Hund den Tempel der tausend Spiegel. Er steigt die hohen Stufen
hinauf, betritt den Tempel, schaut in die tausend Spiegel, sieht tausend Hunde, bekommt Angst und knurrt. Mit gekniffenem Schwanz verläßt er den Tempel in dem Bewußtsein: die Welt ist voller böser Hunde. Kurze Zeit später kommt ein anderer Hund in den gleichen Tempel. Auch er steigt die Stufen empor, geht durch die Tür und betritt den Tempel der tausend Spiegel. Er sieht in den Spiegeln tausend andere Hunde, freut sich darüber und wedelt mit dem Schwanz. Tausend Hunde freuen sich mit ihm und wedeln zurück. Dieser Hund verläßt den Tempel in dem Bewußtsein: Die Welt ist voller freundlicher Hunde.”

Weisheit aus Indien (Quelle: zitate.de), zitiert in 1000 Gute Nachrichten

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ZAUBERworte für den Tag:
Sind wir in der Stille, geht das vielen von uns wahrlich an die Substanz, an und in unser Innerstes. Das ist der Grund, warum wir die Stille meiden, warum wir sofort zu Radio, Handy und dergleichen greifen. Lassen wir die Stille zu, lassen wir uns ein auf uns selbst. Haben wir den Mut, unserem Herzen zu lauschen.

Zutaten für gelingendes Leben

Seit mehr als 70 Jahren begleiten Forscher der Harvard University in Cambridge im Rahmen der Grant-Studie das Leben von 268 Harvard-Absolventen der Jahrgänge 1939 bis 1945. Das Ziel des Mammutprojekts ist letztlich die Antwort auf eine Frage: Wie gelingt das Leben?

Um das herauszufinden, führen Psychologen alle paar Jahre ausführliche Gespräche mit den Teilnehmern, im Abstand von jeweils fünf Jahren werden sie medizinisch untersucht, dazwischen müssen sie mehrmals im Jahr zahllose Fragebögen ausfüllen, Fragen wie diese: Was stört Sie gerade in Ihrem Leben? Was macht Sie glücklich? Wie zufrieden sind Sie mit ihrem Eheleben? Wie oft masturbieren Sie? Und so weiter.

Mit systematischem Vorgehen wollten die Forscher die großen Lebensthemen beackern – und belastbare Antworten finden, statistisch unterlegt. Natürlich war vieles vorhersehbar, was unter den bisherigen Ergebnissen der noch andauernden Studie zu finden ist: Regelmäßige körperliche Bewegung macht ein gelungenes Leben wahrscheinlicher, ebenso wie: kein Rauchen, kein Übergewichtwenig Alkohol.

Doch einige Ergebnisse erstaunen – und machen Mut: „Das mit Abstand wichtigste ist die Bindung“, sagt Vaillant. „Dabei geht es nicht unbedingt um die Bindung zum Lebenspartner, sondern eher um die grundsätzliche Beziehung zu anderen Menschen“ – und zwar im Sinne einer menschenliebenden und einfühlsamen Verbindung.

Unverarbeitete Probleme führen häufig zu Krankheiten

Wer versucht, alles „richtig“ zu machen, ist aber nicht vor Rückschlägen und Einschnitten gefeit. „Jeder erlebt schwierige Situationen“, sagt Vaillant. Wie man dann damit umgehe, sei wesentlich für die Zukunft. Der Psychiater konnte zeigen, dass diejenigen besonders erfolgreich sind, die er die „Adaptierer“ nennt. Sie reagieren etwa altruistisch und versuchen, aus der Situation für die Zukunft zu lernen. „Sie kanalisieren ihre starken Gefühle oder aufkommenden Aggressionen so, dass sie innerlich keinen Schaden anrichten, beispielsweise mit Sport“, sagt Vaillant. Fatal sei es hingegen, die Probleme nach innen oder außen zu projizieren, ohne sie zu verarbeiten. Folgen sind psychische Krankheiten und aggressives Verhalten.

Es kommt also weniger auf die äußeren Umstände an, als zu erwarten wäre, sondern eher auf die Art, wie man damit umgeht. Das bestätigt sich auch in einer anderen überraschenden Erkenntnis, von der Vaillant berichtet: In fortgeschrittenem Alter lässt sich kaum noch ein Einfluss der Kindheit feststellen. „Niemand ist ein Gefangener seiner Kindheit. Entgegen der weitläufigen Meinung bestimmt sie das Leben im Alter nicht“, sagt der 77-Jährige.

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